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Mastitis Rind

Mastitis bei Rindern

Mastitis Rind
Mastitis Rind Mastitis bei Rindern

Checkliste Mastitisvorbeugung:

☻ Melkanlage regelmäßig überprüfen
☻ Melkauswertungen (eigene und MLP-Ergebnisse) nutzen
☻ Haltungsumwelt (Liegeboxen, Futter u. Wasser, Bewegung) laufend verbessern
☻ Melkhygiene (Euterreinigung, Vormelken, Nachmelkkontrolle) einhalten
☻ Euterpflege (Pflege von Euterhaut und Schenkelinnenseiten) optimieren, beim Züchten auf Euteraufhängung achten
☻ Herdengesundheit im Blick behalten (Dippen, Trockenstellen, Einzeltier-Milchuntersuchungen, Erregernachweise)
☻ vor dem Trockenstellen Kühe auf Erreger testen

Gute Eutergesundheit

☺ weniger als 15% Eutererkrankungen pro Jahr
☺ weniger als 150.000 Zellen im Herdendurchschnitt
☺ saubere Euter, gleichmäßige Striche mit gutem Schließmuskel
☺ beim Blick in den Stall fressen die Tiere oder liegen und kauen wieder
☺ beim Blick in den Melkstand stehen alle Tiere ruhig und lassen sich gut melken
Risikofaktoren bei Euterentzündungen
(Auszug von Dr. Volker Krömker, Fachhochschule Hannover)

Mastitis
Erreger
Man unterscheidet Mastitiserreger in drei Gruppen: Kuhassoziiert umweltassoziiert und KNS.

Kuhassoziierte Erreger leben in erkrankten Eutervierteln und werden hauptsächlich während des Melkens über Melkerhände, Zitzengummi und Milch von Kuh zu Kuh übertragen. Typische Vertreter dieser Gattung sind Staph.aureus, Strep.agalactiae und Strep. dysgalactiae. Um ein Ausbreiten dieser Keime zu verhindern, ist ein striktes Hygieneprogramm einzuhalten.
Dazu zählt:
-gute Euterhygiene: Tragen von Melkhandschuhen, regelmäßiger Wechsel der Zitzengummis, Überprüfung der Melkanlage, Dippen mit zugelassenen Dippmittel,
-verhindern von Zitzenverletzungen und euternahen Verletzungen
-Fliegenbekämpfung in den Sommermonaten
-Kranke Tiere von der Herde trennen und zuletzt melken
-Antibiotische Therapie der erkrankten Tiere (Euterinjektor, Trockensteller)
Umweltassoziierte Erreger stammen aus der Umwelt der Tiere (Einstreu, Laufflächen, Liegeflächen,) Die Übertragung findet deshalb vor allem im Stallbereich statt. Den Keimdruck und die Verbreitung der Keime kann man am besten in den Griff bekommen wenn man die hygienischen Bedingungen im Stallbereich verbessert. Weniger Feuchtigkeit im Stall -weniger Umweltkeime. Vor allem Tiere mit einer schwachen Abwehr und/oder schlechter Zitzenkondition sind Opfer von umweltassoziierten Mastitis Erregern. Deshalb finden Neuinfektionen mit diesen Keimen auch gehäuft am Anfang oder am Ende der Trockensteherphase und in der Frühlaktation statt. Darum sollten Bestände, die Probleme mit diesen Keimen haben zusätzlich unter antibiotischem Schutz trockengestellt werden.

Koagulase-Negative Staphylokkken (KNS) sin Bewohner der Zitzenhaut. Das krankmachende Potential dieser Bakterien ist sehr unterschiedlich. Sie treten gehäuft bei Störungen der Zitzenkondition und bei erstlaktierenden Tieren auf.

Zitzenkondition

Die Zitzen sind die wichtigste Abwehrbarriere des Rindereuters gegen das Eindringen von Mastitiserregern in die Milchdrüse. Um das Eintreten zu verhindern, verfügen die Zitzen über eine Vielzahl von Abwehrmechanismen. Hierzu gehören:
- Herausschwemmen von Erregern mit der Milch beim Milchentzug
- Schließen des Zitzenkanals nach dem Melken
- regelmäßiger Ersatz des Keratinmantels im Zitzenkanal
Diese Abwehrmechanismen funktionieren nur, wenn die Zitze ständig mit frischem, sauerstoffreichem Blut versorgt wird. Fehler des maschinellen Milchentzugs (Zitzengummi passt nicht, falsche Pulsierung, nicht optimale Vakuumversorgung) sind meist verantwortlich für Störungen dieser Abwehrmechanismen.

Körperabwehr

Neben den Abwehrmechanismen der Zitze kann die Kuh über körpereigene Mechanismen der Infektabwehr Neuinfektionen der Milchdrüse verhindern. Hat ein Tier eine schlechte Körperabwehr, können krankmachende Keime im Euter nicht mehr vom Körper abgewehrt werden. Es gibt also nichts, was sie in Ihrer Vermehrung aufhält. Die Körperabwehr ist auch bei Heilungsprozessen ein wichtiges Instrument. Deshalb ergeben sich bei Tieren mit einer schlechten Körperabwehr auch niedrigere Heilungsraten.
Ursachen für eine schlechte Körperabwehr können sein:
-Haltungsmängel
-Grundlegende Mängel des Tiergesundheitsmanagements
-Mängel der Futterqualität und des Fütterungsmanagements (Spurenelementmangel, Vitaminmangel, Energiemangel, Energieüberschuss, Strukturmangel, Eiweißüberschuss)


Wenn Sie Zellzahlprobleme haben und ein Zweikomponenten Dippmittel einsetzen wollen, arbeiten Sie zuerst mit Risorsa®Easy oder Risorsa®Strong, Die beiden Produkte können sehr gut in die Poren des Strich einziehen und so die Erreger bekämpfen.

Anschließend sollte man auf RISORSA®BARRIER wechseln.

RISORSA®BARRIER ist ist dickflüssig und bildet eine Barriere im Strich.
Gleichzeitig dient es zur Pflege des Strichs.

Risorsa®Easy, Risorsa®Strong, RISORSA®Barrier sind 2-Komponenten-Dippmittel die bei jedem Milchvorgang gemischt werden. Alle Produkte bestehen aus Milchsäure und Salzen. Kommen diese beiden Wirkstoffe zusammen so entsteht eine sehr gute Wirkung auf der Zellwand des Erregers und der Stoffinhalt des Erregers kann keinen Schaden am Euter verursachen.

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